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Mentaltraining erfolgreiches Bewerbungsgespräch (Gastautorin: Christine Fischer)

Beruflich aufsteigen, das Unternehmen wechseln, endlich etwas Neues machen oder einfach mehr Geld verdienen, das motiviert Menschen, sich auf eine Arbeitsstelle zu bewerben. Ist dann die Zusage zum Vorstellungsgespräch da, heißt es sich vorzubereiten. Sowohl vor, während und nach dem Gespräch gibt es so Manches zu beachten, um sich bestmöglich zu verkaufen. Die meisten Menschen bereiten sich alleine vor, betreiben Internetrecherche oder lesen vielleicht in einem Buch die wichtigsten Grundlagen nach. In diesem Artikel finden Sie Denkanstöße und praktische Tipps, damit Ihnen die Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch leichter fällt.

Fachliche Unterstützung in der Bewerbungsphase, z.B. in Bezug auf die Unterlagen, kann im Vorfeld wahrgenommen werden. Deren Vollständigkeit wird geprüft und dem aktuellen Stand angepasst. Hierbei handelt es sich oft um ein rein inhaltliches Vorbereiten. Die gedankliche Beschäftigung mit möglichen Fragen, die voraussichtlich im Gespräch gestellt werden könnten, ist ebenfalls inhaltlicher Natur. Diese Dinge sind sehr sinnvoll, um grundsätzlich ein Bewerbungsgespräch zu ergattern und zu bestreiten. In der künftigen Situation passende Antworten parat zu haben ist wertvoll. Allerdings sollten Antworten nicht auswendig gelernt wirken, um beim Gegenüber als authentisch rüber zu kommen.

 

Neben diesem inhaltlichen, grundsätzlich sehr wichtigen und meist bekannten Bereich, welcher unter aufgabenbezogen gefasst wird, gibt es noch einen zweiten Bereich, die periphere Vorbereitung. Die periphere Vorbereitung bietet eine Chance mit Persönlichkeit zu überzeugen. Sie geht über die Fakten, die Information, den reinen Inhalt hinaus und ist im menschlichen Umfeld oft die am Ende entscheidende. Wie etwa beim Malen, die zugrunde liegende Bleistiftzeichnung ist der Rahmen, gefällt dieser dem Betrachter bereits, wird er durch das mit Details und Farbe ausgestaltete Bild überzeugt. Voraussetzung ist natürlich, dass es am Ende zur Bleistiftzeichnung, seiner Erwartung passt, bzw. diese übersteigt.

 

Zur peripheren Vorbereitung gehören sowohl die Kleidung, die getragen werden soll, die Frisur, Accessoires, alles passend zur zu besetzenden Position. Darüber hinaus befasst sie sich mit dem Eindrucksmanagement sowie nonverbalen Verhaltensweisen, welche vom Gegenüber im Bewerbungsgespräch bewusst und auch unbewusst wahrgenommen werden. Menschen treffen Entscheidungen nicht rein auf der Grundlage von Fakten. Die Persönlichkeit und Sympathie sind wichtig, um sich für Mitarbeiter zu entscheiden, hierum geht es im Bewerbungsgespräch. Neben Motiven und Hintergründen weshalb sich die Person für die Stelle interessiert, möchte das Unternehmen feststellen ob sie zur Unternehmenskultur und den anderen Personen passt.

Nervosität, fahrige, unkoordinierte Bewegungen, Zittern, einer gewissen Erstarrung, Schweißausbrüchen oder auch Stottern und unnatürliches Sprechen sind für ein souveränes Auftreten ein No-Go und die Chance auf den Job kann rasch dahin sein. Der Körper folgt dem Geist, daher treten durch negative Gedanken, Unsicherheit und Unruhe z.T. unbewusste Körperreaktionen und Konzentrationsprobleme auf.

 

Mentales Training in Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch führt zu mehr Ruhe und Gelassenheit, welche den nonverbalen Eindruck verbessert und auch die Selbstdarstellung mit einer gewissen Souveränität und Klarheit unterstützt. Durch positive Erfahrungen mit mentalem Training im Berufsbereich habe ich mich entschieden, Mentaltraining „Entspanntes und souveränes Bewerbungsgespräch“ anzubieten. Hierbei ist es mir besonders wichtig, „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu ermöglichen, damit Menschen im entscheidenden Moment auf den Punkt sein können, das ist zentrales Ziel des MachMentaltraining.

 

Das Auftreten eines Sympathikus-Zustands (Aktivierung / Stress) ist im Bewerbungsgespräch nicht nur möglich, sondern normal, denn es ist eine für unsere Zukunft wichtige Situation. Gerade deshalb ist die Lenkung in richtigen Bahnen wichtig. Positive Aktivierung, die nicht zu intensiv ist, birgt für die Person, die sich bewirbt, eine gute Möglichkeit sich als angenehm „frisch“ wirkende, dynamische Persönlichkeit zu zeigen. Szenarien hierzu werden im Mentaltraining vorab durchgespielt und können so zum Guten verändert werden.

Gelassen und natürlich zu wirken punktet zudem, weil wir Menschen uns im Gegenüber „spiegeln“, d.h. wir übernehmen unbewusst Körperhaltung, Gestik oder Mimik von Gesprächspartnern, unsere Spiegelneuronen im Gehirn - als „sozialer Kitt“ gedacht - sind der Grund dafür.

Kontaktdaten:

Christine Fischer

Dipl.-Ing. (FH), Mentaltrainerin

MachMentaltraining®

www.mach-mentaltraining.de

mach_mentaltraining@aol.de

mobil: +49 160-91165424


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